ZAG nimmt Stellung



Es ist die alte Geschichte: Mit Erfolg macht man sich nicht nur Freunde - vor allem nicht in jenen Kreisen, deren Profil durch diesen Erfolg hinterfragt oder gar in Frage gestellt wird. So muss es der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte ergangen sein,
als sie beschloss, gegen uns mobil zu machen.

Dahinter ein ernsthaftes Interesse an der Entstehung, der Arbeitsweise und am Profil des ZAG zu sehen, wäre verfehlt. Weder die Gesellschaft für Unternehmensgeschichte (GUG), noch ihre Zeitschrift für Unternehmensgeschichte (ZUG) haben jemals den Kontakt zu uns gesucht. Von ihrer Aktion erfuhren wir erst, als uns Ende Februar 2011 der Umbruch eines für das Aprilheft der ZUG vorgesehenen Artikels mit der Einladung erreichte, auf diesen "zu antworten" - und zwar im Oktober. Unsere Reaktion, dass ein im Frühjahr unwidersprochen gezeichnetes Bild im Herbst längst ein Eigenleben führen werde, leuchtete den Herausgebern der ZUG ein. Jedenfalls ließen sie uns wissen, dass sie den "berechtigten Einwand aufgreifen" wollten und "entschieden" hätten, den fraglichen Beitrag ins "nächste Heft der ZUG zu verschieben".

Der Brief war kaum in der Post, da entsann man sich eines Anderen und teilte uns am 21. März mit, der Beirat der GUG habe dafür votiert, den Beitrag nun "doch [...] im Frühjahrsheft der ZUG zu publizieren". Das war konsequent, hatte man doch für dieses Heft ohnehin eine weitere Besprechung der Schickedanz-Biographie vorgesehen, um die es auch der Autorin besagten Beitrages, die wiederum jenem Beirat angehört, vor allem geht. Ein vergleichbarer Fall ist uns nicht bekannt. Dass man gleichermaßen kritisch wie sachlich über das ZAG berichten kann, zeigt der fast zeitgleich mit dem ZUG-Beitrag erschienene Artikel von Christian Staas in der Zeit (Nr. 18, 28. April 2011, S. 21).

Die ganze Geschichte finden sie hier.






Veröffentlicht am:
14:51:11 19.04.2011 von ZAG Administrator

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