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Willy Brandt      




Willy Brandt (1913 - 1992) gehört zu den herausragenden Gestalten der deutschen Politik im 20. Jahrhundert. Nach der Rückkehr aus dem skandinavischen Exil machte er zunächst in Berlin Karriere, seit 1957 als Regierender Bürgermeister der geteilten Stadt. Von 1966 bis 1969 war Willy Brandt Bundesminister des Auswärtigen, danach bis zu seinjem Rücktritt im Mai 1974 Kanzler der Bundesrepublik Deutschland. Von 1964 bis 1987 war er Vorsitzender, danach Ehrenvorsitzender der SPD, von 1976 bis 1992 Präsident der Sozialistischen Internationale, von 1977 bis 1983 Vorsitzender der Nord-Süd-Kommission. 1971 erhielt Willy Brandt - als dritter Deutscher nach Gustav Stresemann und Carl von Ossietsky - den Friedensnobelpreis. 1994 rief der Deutsche Bundestag die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung ins Leben.

Das ZAG war maßgeblich am Aufbau der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung (BWBS) beteiligt. Professor Schöllgen war von 1995 bis 2003 Mitglied des Vorstandes der BWBS und ist Mitherausgeber des Nachlasses von Willy Brandt im Rahmen der "Berliner Ausgabe". Seine 2001 erschienene Biographie Willy Brandts wurde zum Bestseller.