Press echo


Gregor Schöllgens Untersuchung „’Imperialismus und Gleichgewicht’ … legt in eindrucksvoller Weise Zeugnis davon ab, in welchem Maße die in der Geschichtswissenschaft der Bundesrepublik eine Zeitlang … in den Hintergrund geratene ‚politische Geschichte’ mit ihrem traditionellen Schwerpunkt auf dem Bereich der internationalen Politik … wieder an Aussagekraft – und Renommee – gewonnen hat.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. September 1984


Der Band „’Das Zeitalter des Imperialismus’, … den der Erlanger Historiker Gregor Schöllgen verfasst hat, ist von imponie-render Sachkenntnis und souveräner Stoffbeherrschung geprägt … Besonders hervorzuheben ist, dass neben der Außenpolitik die wirtschaftliche und soziale Entwicklung sowie die des Parlamentarismus und der politischen Parteien ausführlich behandelt werden.“

Deutsche Welle, 29. Januar 1992


Gregor Schöllgens Biographie Ulrich von Hassells „erweist den hohen Rang einer politischen Biographe und ist ein gewichtiger Beitrag zum Problem der Kontinuitäten wie der Brüche in der deutschen Zeitgeschichte.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5. Juni 1990


„Die stilistisch brillante Biographie des Erlanger Historikers ist nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Erforschung des Widerstandes im Dritten Reich, sondern zugleich ein Lesevergnügen ersten Ranges.“

Süddeutsche Zeitung, 19. Juni 1990


„… faktenreich, in der Argumentation überzeugend, im Urteil differenziert und unpolemisch … Insgesamt ein Dokument narrativer Geschichtsschreibung, das für den wahren Kern des Bonmots spricht: ‚Belletristiker sind immer Historiker.’“

Nürnberger Nachrichten, 16. November 1990


Gregor Schöllgen „arbeitet eindrucksvoll die Kontinuität der Überzeugungen über die Jahrzehnte hinweg heraus.“

Die Zeit, 21. September 1990


„Wer freilich erwartet, Professor Schöllgen teile die Stereotypen, die mit der Linie vom umgebetteten Friedrich bis zu Willy Brandt sich verbinden, der irrt gewaltig … Schöllgens Buch … ist glänzend formuliert, und der Autor versteht es, durch aktuelle Einsprengsel die historische Erzählung zu stützen.“

Westdeutscher Rundfunk, 4. Juni 1992


„Gregor Schöllgen, Professor für Neuere Geschichte in Erlangen, skizziert und bilanziert“ die Stationen deutscher Außenpolitik von Friedrich dem Großen bis zur Gegenwart „mit knappen, nachdrücklichen Strichen, formuliert Grundfragen …, entwickelt aus der Gegenwart heraus Leitperspektiven und legt umgekehrt immer wieder anregende, nicht selten auch problematische Schneisen aus der Vergangenheit in die Aktualität frei … Die enge Verbindung von Geschichtswissenschaft und politischer Praxis gibt dem Buch einen besonderen Reiz.“

Das Parlament, 26. Juni 1992


„Die deutschen Zeithistoriker haben – von Ausnahmen abgesehen – bei der intellektuellen Begleitung des deutschen Einigungsprozesses kaum eine Rolle gespielt. Gregor Schöllgen … gehört zu den rühmlichen Ausnahmen … [und] hat sich in den letzten Jahren im In- und Ausland einen ausgezeichneten Ruf … erworben.“

Die Welt, 11. März 1993


Gregor Schöllgen „leistet … einen begrüßenswerten Beitrag zur außenpolitischen Diskussion in der Bundesrepublik. Es ist ein engagiertes Plädoyer …“

Die Zeit, 9. April 1993


„Endlich wieder ein Historiker, der nicht nur klar denkt, sondern ebenso schreibt. Gregor Schöllgen … hat außerdem den Mut gegen den Strom zu schwimmen … Schöllgen ist ein unverkrampfter Deutscher, der die Welt kennt … Er denkt (und lebt) sowohl national als auch kosmopolitisch.“

Rheinischer Merkur, 9. April 1993


„Schöllgen bewährt sich … als zuverlässiger Chronist der Nachkriegszeit mit geschliffener Sprache und glänzender Erzähltechnik.“

Süddeutsche Zeitung, 1. Oktober 1996


Gregor Schöllgen „hat den großen Wurf gewagt: eine Gesamtgeschichte des Ost-West-Konflikts von 1941, als sich die Anti-Hitler-Koalition bildete, bis 1991, als sie mit dem Ende der Sowjetunion endgültig zerbrach … Das Buch ist überreich an richtigen Informationen über die wichtigen Problemfelder. Es ist sehr gut geschrieben, konzentriert und doch lesefreundlich. Es argumentiert wohltuend nüchtern und differenziert.“

Berliner Zeitung, 12./13. April 1997


„Nicht alle Tage wird einer Neuerscheinung zur deutschen Außenpolitik hohe amtliche Aufmerksamkeit zuteil. Schöllgens Buch jedoch wurde … von Außenminister Fischer vorgestellt. Damit kam wohl die langjährige Verbundenheit des Ministeriums … zu dem Erlanger Lehrstuhlinhaber für Neuere und Neueste Geschichte zum Ausdruck.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. April 1999


„Gregor Schöllgen kennt sich aus in der deutschen Außenpolitik wie wenige sonst. Damit sind nicht nur die Etappen unserer Nachkriegsgeschichte gemeint, sondern die internationalen Beziehungen Deutschlands seit der Reichsgründung 1871, denen Schöllgen eine Reihe bemerkenswerter, auch stilistisch eindrucksvoller Untersuchungen gewidmet hat. Seinen Schriften kommt zugute, dass Schöllgen auch didaktisches Talent besitzt, dabei nicht nur an der Universität wirkt. Seit Jahren ist er an der Ausbildung des deutschen diplomatischen Nachwuchses beteiligt.“

Die Welt, 24. Juli 1999


„Wie nah das alles in Nürnberg noch ist und wie schmerzhaft die Wunde Vergangenheit, das belegt der heftige Streit um einen in der Sache fairen Artikel, den der Erlanger Historiker Gregor Schöllgen Ende August in der ‚Süddeutschen Zeitung’ publizierte … Schöllgens Einlassungen war vor allem deshalb ein wenig erstaunlich, weil er maßgeblich am wissenschaftlichen Konzept des Dokumentationszentrums beteiligt war, was aber nicht heißen kann, dass Nachdenken verboten ist.“

Der Tagespiegel, 30. Oktober 2001


„Gregor Schöllgen, Jahrgang 1952, lehrt Neuere Geschichte in Erlangen und kennt, inklusive der privaten Papiere, Brandts kompletten Nachlass … Er habe eine Biografie für ein breites Publikum verfassen wollen, sagt Schöllgen … Das ist ihm gelungen.“

Stern, 30. August 2001


„Lieber Willy-Brandt-Biograph, im ersten Moment hielt ich Sie, Professor Gregor Schöllgen, für einen jener Biographen, die durch die Indiskretion der Anekdote PR für Ihr Machwerk haben wollen … Ich lag völlig falsch. Sie haben ein großartiges Buch über einen großartigen Mann geschrieben … Morgen gehe ich an sein Grab … Danke für Ihr Buch. Ihr Franz Josef Wagner“

Bild, 30. August 2001


„Der Erlanger Zeithistoriker Gregor Schöllgen hat ein faszinierendes Buch über das Leben von Willy Brandt vorgelegt. Seine Lektüre, spannend wie ein Kriminalroman, macht nahezu süchtig … Hinter vorgehaltener Hand gilt es ja in der akademischen Diskussion als nicht unumstritten, ob ein wohlbestallter Historiker gut beraten ist, sich – wenn überhaupt – an die Beschreibung eines Lebens heranzuwagen, das zu kurz zurückliegt, um die Aufarbeitung und Durchdringung aller denkbarer Materialien zu unterlassen … Mag sein, dass sich auch das Buch von Gregor Schöllgen dieser Diskussion zu stellen hat. Der mitreißende Eindruck, den es hinterlässt, beruht dennoch auf weit mehr als nur seiner meisterlichen sprachlichen Darstellung, die seine Zunftgenossen nicht nur zu Neid veranlassen, sondern vielmehr anspornen sollte: Die Arbeit ist … Niederschlag einer beeindruckenden Beherrschung der bedrückenden Fülle von Daten und Fakten.“

Literaturen 10/2001


„Entstanden ist eine Biografie, die wissenschaftlichen Ansprüchen genügt und trotzdem unterhaltend und spannend geschrieben ist – ein Politikrimi“.

Focus 41/2001


„Da in unserer flüchtigen Zeit auch herausragende politische Köpfe rasch in Vergessenheit geraten, wünscht man Schöllgens Brandt-Biografie eine breite, vor allem junge Leserschaft.“

Sender Freies Berlin, 15. November 2001


„So brachte dann RTL rechtzeitig vor der Bundestagswahl … einen historischen Mehrteiler über die Kanzler der Bundesrepublik … Das Buch zur Serie darf heutzutage nicht fehlen, und so wurden zwei renommierte Historiker … dafür gewonnen … Als ausgewiesene Zeithistoriker und gute Stilisten bieten sie flott geschriebene und interessante Kost.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. Dezember 2002


„Der Historiker nimmt den Auftrag an – unter der Bedingung des uneingeschränkten Zugangs zu den Archiven des Unternehmens. Vier Jahre lang sichtete und ordnete der Erlanger Geschichtsprofessor die im Keller des Nürnberger Stammsitzes gelagerten Akten … Der inzwischen 95-jährige Senior … hatte dem Buchprojekt zwar erst auf Drängen seiner Söhne zugestimmt, die inzwischen das Unternehmen leiten. Aber wenn schon, so die Bedingung Karl Diehls, dann in einer Fassung, die ‚objektiv’ sei und nicht ‚in einer Lobhudelei ausarte’. Diese Vorgabe hat Schöllgen erfüllt.“

Financial Times, 22. Oktober 2002


„’Deutschlands diskretester Milliardenkonzern’ (so die FAZ) wird durch Schöllgens Buch … transparenter … Die reich bebilderte Chronik erhellt insgesamt ein wichtiges Stück Nürnberger Wirtschafts- und Zeitgeschichte.“

Nürnberger Nachrichten, 7. November 2002


„Ein Wissenschaftler, der in ehrenvoller Nebentätigkeit Anwärterinnen und Anwärtern des Auswärtigen Dienstes historisches Rüstzeug und internationale Politik vermittelt, muss auf dem Laufenden bleiben und die Tagespolitik auf geschichtlichem Hintergrund erklären können … So hat der Diplomatiehistoriker als aufmerksamer Beobachter der Tagespolitik aus der Masse der zugänglichen Informationen eine staatstragende Analyse destilliert.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. August 2003


„Gerhard Schröder wird dieses Buch gefallen, Joschka Fischer vermutlich auch.“

Die Zeit, 28. August 2003


„Der Erlanger Historiker Gregor Schöllgen glaubt, dass der pragmatische Sozialdemokrat Gerhard Schröder den ‚wohl radikalsten Bruch bundesrepublikanischer Außenpolitik’ vollzogen und die ‚Berliner Republik auf den deutschen Weg’ geschickt habe.“

Der Spiegel 39/2003


„Die Amerika-Kenner Peter Kloeppel und Gregor Schöllgen beleuchten eindrucksvoll und lebendig historische Entwicklung, Gegenwart und Zukunft dieser Beziehung.“

RTLtext, 10. Oktober 2004


„’Aus Gegnern wurden Partner’ … damit ist eine Hauptthese des zeithistorischen Bogens über fast sechzig Jahre bilateraler Beziehungen formuliert, den Peter Kloeppel und Gregor Schöllgen für ein breites Publikum … kurz und gekonnt nachzeichnen.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Oktober 2004


„Peter Kloeppel und Gregor Schöllgen zeichnen in einem lesenswerten Buch die Geschichte der deutsch-amerikanischen Beziehungen von 1949 bis heute kenntnisreich nach.“

Amazon.de, 10. November 2004


„Schöllgen schreibt Historisches im journalistischen Ton. Damit hatte er schon in seiner Brandt-Biografie Bucherfolge mit beachtlichen Verkaufszahlen. ‚Jenseits von Hitler’ thematisiert als Buch die Deutschen in der Weltpolitik von Bismarck bis heute im historischen Gesamtzusammenhang … Diese Gesamtdarstellung … gehört … in die Bibliothek des politisch und historisch gebildeten Lesers.“

Hessischer Rundfunk, 10. September 2005


„Welchen Weg … hat das vereinte Deutschland in den letzten beiden Jahrhunderten zurückgelegt? Welche Traditionen hat es außenpolitisch begründet? Welche Wegscheiden mit mehr oder weniger Glück genommen? Darauf versucht der Erlanger Historiker Gregor Schöllgen eine schlüssige und … pointierte Antwort zu geben, die den großen historischen Bogen nicht scheut … Es sind diese großen Linien mit ihren gedanklichen Brückenschlägen, die das Werk Schöllgens so überaus lesenwert machen.“

Rheinischer Merkur, 27. Oktober 2005


„Ohne ihn gäbe es kein Nucki Nuss. Man nannte ihn ‚den Eiskönig’. In dem gleichnamigen Buch erzählt der Historiker Gregor Schöllgen seine Geschichte. Sie lässt sich interessant an.“

Frankfurter Rundschau, 21. Oktober 2008


„Kompliment an … Gregor Schöllgen: Sehr umfassend und gründlich recherchiert. Nichts beschönigt oder übertrieben … Sehr gut und spannend geschrieben. Und vor allem ist jede Lebens- und Unternehmensphase geschickt in Beziehung zu den jeweiligen geschichtlichen, politischen und wirtschaftlichen Zeitumständen gesetzt. Das gibt dieser Biografie einen einmalig umfassenden Hintergrund und wirklichkeitsgetreuen Überblick … Theo Schöller – ja so war er.“

tiefkühl-report 12/2008


„Gregor Schöllgen schildert Schöller als Patriarchen, der sowohl jovial als auch raubeinig agiert. Der Professor für Neuere Geschichte bindet seine Unternehmer-Biografie gekonnt ein in das Umfeld des Wirtschaftswunderlands Deutschland.“

enable, 2. Dezember 2008


„Das Coburger Unternehmen Brose ist … seit Jahrzehnten eine der wichtigsten Adressen, wenn es um Fenster- und Sitzsysteme geht. Anlässlich des 100. Firmenjubiläums wurde dem Erlanger Zeithistoriker Gregor Schöllgen die Aufgabe übertragen, die Geschichte aufzuschreiben … [Jetzt] liegt eine interessante und … spannend geschriebene Geschichte eines deutschen Familienunternehmens … vor, das mittlerweile zum Global Player aufgestiegen ist.“

Zeitschrift für Unternehmensgeschichte 2/2008

„Im Auftrag der Schaeffler-Familie hatte der Historiker Gregor Schöllgen Forschungen über die Vergangenheit des Konzerns angestellt und nun im Politik-Magazin ‚Cicero’ mit Einverständnis der Familie veröffentlich.“

Bild, 25. Februar 2009


„’Die Brüder Schaeffler sahen keine Veranlassung, ihre frühen Jahre ohne Not kritischen Blicken auszusetzen’, sagte Schöllgen … Erst Maria-Elisabeth Schaeffler habe die Archive öffnen lassen und eine kritische Aufarbeitung der Vergangenheit ermöglicht.“

Spiegel Online, 25. Februar 2009


„Der renommierte Erlanger Historiker Prof. Gregor Schöllgen … kommt … zu dem Ergebnis, dass die Firma im Ganzen‚ die für die Zeit typischen Verhältnisse nicht nur in den Industriebetrieben des Deutschen Reiches’ spiegelte.“

Handelsblatt, 25. Februar 2009


„Im Umgang mit solchen Themen hat der Historiker Erfahrung, der ähnliche Arbeiten auch über den Nürnberger Technologie- und Rüstungskonzern Diehl oder die Coburger Firma Brose publiziert hat.“

Süddeutsche Zeitung, 25. Februar 2009