Pressestimmen


„‚Eine einsame Arbeit‘, sagt der Historiker, wenn er von der Zeit in dem kleinen Zimmer erzählt, das in einem Bundestagsgebäude unter den Linden liegt. Auf demselben Flur, auf dem Gerhard Schröder heute sein Büro hat. Die Jahre zwischen 2011 und 2015 widmete Schöllgen dem Politiker. Er hatte dabei so viel Zugang wie wenige andere. Schröder gewährte ihm etliche Gespräche, bevollmächtige Schöllgen unter anderem zur Einsicht seiner Stasi-Akten und erteilte ihm eine Blanko-Vollmacht, um bei Behörden und Archiven anzufragen. So erfuhr der Biograf Dinge über Schröders Familie, die nicht einmal der Altkanzler selbst wusste."

Der Tagesspiegel, 11. April 2016


„In ‚Angst vor der Macht’ schrieb Gregor Schöllgen vor über zwanzig Jahren: ‚Die Deutschen haben es verlernt, in den Kategorien von Macht zu denken. Das vor allem wird und muss sich unter dem Druck der neuen Lage dramatisch ändern.’ Es schien das deutsche Paradox zu sein, dass die politischen Spitzen zwar innenpolitisch, aber nicht außenpolitisch in Macht dachten."

Focus, 16. März 2016


„Das Buch beginnt mit einem Paukenschlag. Über Schröders Vater wusste man bisher nichts, außer dass er im Krieg gefallen war. Bei Schöllgen tauchen nun Fotos von Schröders Vater auf, aufgenommen im Gerichtsgefängnis Magdeburg."

Die Zeit, 24. September 2015


„Was waren die spannendsten Kapitel? Ich habe mich durch das Buch durchgefräst […] Der unbeschränkte Zugang zu allen Quellen und der breit angelegte Kreis von Personen, der zu Schröder interviewt wurde, machen das Buch zu dem, was Politik viel öfters sein sollte: Ein Erlebnis […] Es macht Spaß, es zu lesen."

Radio Bremen, 23. September 2015


„Gregor Schöllgens Biografie über Gerhard Schröder hat tatsächlich 1040 Seiten. Und es sieht in den […] Sälen vom Tagungszentrum der Berliner Pressekonferenz fast so aus, als sei pro Seite ein Journalist gekommen."

Süddeutsche Zeitung, 23. September 2015

„Es ist schon eine spektakuläre Begegnung an diesem Dienstag in Berlin. Kanzlerin trifft Altkanzler. Anlass ist die […] Schröder-Biographie des Historikers Gregor Schöllgen. Merkel nimmt sich die Zeit, das Buch der Hauptstadtpresse vorzustellen – und danach mit Schröder und Schöllgen zu diskutieren."

Stern Online, 22. September 2015


„Fast das gesamte Pressekorps der Hauptstadt war gekommen, um jenen nicht selbstverständlichen Auftritt von Kanzlerin und Alt-Kanzler zu erleben. Auf 1038 Seiten, davon 102 Seiten Anhang und Personenregister, wie Merkel anerkennend aufzählt, hat der in Erlangen lehrende Historiker Gregor Schöllgen das Leben und den Aufstieg Schröders aus kleinsten Verhältnissen zum Bundeskanzler akribisch beschrieben. ‚Dieses Buch ist es wert, von A bis Z gelesen zu werden. Es ist die Biographie', lobte die Kanzlerin das monumental angelegte Werk des neben ihr sitzenden Schöllgen."

FAZ Online, 22. September 2015


„Eine opulente, unterhaltsame Erzählung über einen streitbaren, stets umstrittenen Mann, der sich aus kleinsten Verhältnissen bis ganz nach oben gearbeitet hat."

Spiegel Online, 22. September 2015


„Von ganz unten nach ganz oben führt Schröders Lebensweg, den der Erlanger Historiker Gregor Schöllgen […] beschreibt. Zu dessen Akten hatte der Autor Zugang, er sprach mit Weggefährten. Herausgekommen ist ein großes Buch über einen großen Politiker, das Schröder nahekommt, und doch Distanz hält."

Die Welt, 22. September 2015


„Der renommierte Historiker hat eine neue, umfassende Biografie über Gerhard Schröder vorgelegt […] Seine Zeit im Zentrum der Macht wurde oft und grell ausgeleuchtet. Das Licht fiel nicht überall hin. Die privaten Dokumente und Akten des Kanzleramtes blieben im Dunkeln, ebenso wichtige Etappen der Familiengeschichte. Diesen Schatz durfte Schöllgen […] nun heben. Es ist ein sattes Werk geworden".

dpa, 22. September 2015


„Das imposante Buch des Historikers Gregor Schöllgen ist eine respektvolle Würdigung."

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. September 2015


„Mit diskreter Sympathie beschreibt Schöllgen, warum Schröder später zu dem wurde, was er war […] Der Platz in den Geschichtsbüchern sei Gerhard Schröder sicher, so Gregor Schöllgen. Mit seinen über 900 Seiten hat der Biograph nunmehr detail- und faktenreich dafür gesorgt."

ARD, 20. September 2015


"Vor 10 Jahren endete seine Kanzlerschaft, seine Reformen (Agenda 2010) schufen die Grundlagen für Deutschlands aktuellen Wirtschafts-Boom: Altkanzler Gerhard Schröder (71). Eine neue Biographie enthüllt jetzt neue, spannende Details aus dem Leben und der Familie des SPD-Politikers. BILD druckt exklusiv vorab Auszüge."

Bild, 14. September 2015


"Aufeinandergetroffen sind Schröder und Merkel seit jenem Septemberabend [2005] äußerst selten – und schon gar nicht öffentlich. Das ändert sich nun […]: Am 22. September präsentiert sie in der Bundespressekonferenz das Buch ‚Gerhard Schröder. Die Biographie’ des Historikers und Publizisten Gregor Schöllgen“ - in „Anwesenheit von Gerhard Schröder".

Handelsblatt, 14. September 2015


"Am 21. September erscheint eine umfassende Biographie über [Gerhard Schröder], mehr als tausend Seiten, geschrieben von dem deutschen Historiker Gregor Schöllgen, Mitherausgeber der Akten des Auswärtigen Amtes. Angela Merkel wird das Buch am Tag danach vorstellen […] Schröder hat Schöllgen sogar sein privates Archiv geöffnet, er hat ihm gegeben, was er hat: Zugang zu seinen Papieren, zu allen Zeitzeugen, zu seiner Stasi-Akte, den Akten des Kanzleramts sowie den Protokollen der SPD-Gremien und der SPD-Fraktion im Bundestag."

Der Spiegel, 12. September 2015


"Das wird ein Kanzlertreffen der besonderen Art. Am 22. Sep-tember stellt Kanzlerin Angela Merkel (61, CDU) eine Biografie ihres Vorgängers Gerhard Schröder (71) der Öffentlichkeit vor. Das Buch, geschrieben von dem renommierten Historiker und Publizisten Gregor Schöllgen (63), erscheint am 21. September bei der Deutschen Verlags-Anstalt […] Bei der Präsentation durch Angela Merkel wird neben dem Autoren auch Altkanzler Schröder im Haus der Bundespressekonferenz zu Gast sein."

Bild, 2. September 2015


"Mit seinem stets ausgewogenen und differenziert urteilenden Blick auf die deutsche Außenpolitikgeschichte hat Gregor Schöllgen einmal mehr bewiesen, dass er nicht nur ein ausgewiesener Kenner der Materie ist, sondern auch ein großer Erzähler, der es versteht, das Wesentliche einem breiten Publikum in ansprechender Form darzubieten."

H-Soz-Kult, 26. Juni 2015


"Gerhard Schröder, 71, Altkanzler, gewährte Gregor Schöllgen, 63, Erlanger Professor für Neuere Geschichte, ‚uneingeschränkten Zugang‘ zu seinem Privatarchiv. Herausgekommen ist bei der vier Jahre währenden Quellensammlung eine 900-Seiten-Biographie von Schröder, die am 21. September erscheinen soll. Schöllgen stellt das persönliche und das politische Wirken Schröders in den Vordergrund, ohne ein Thema auszuklammern."

Bunte, 30. April 2015


"Im Spätsommer erwartet Gerhard Schröder eine besondere Lektüre: das erste wissenschaftliche Werk über sein eigenes Leben. ‚Gerhard Schröder. Die Biografie’ lautet der unbescheidene Titel. Verfasst hat das 900-Seiten-Buch Gregor Schöllgen, Professor für Neuere Geschichte an der Universität Erlangen. Der Biograf dürfte Schröder […] nahegekommen sein […] Es fällt ihm schwer, nichts zu sagen, aber er will die Spannung auf sein Buch aufrechterhalten."

Welt am Sonntag, 26. April 2015


Die AAPD 1983 und 1984 sind eine "spannende Lektüre für alle, die mehr über die Anfänge der 'Ära Kohl' erfahren möchten".

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. März 2015


"Auf rund 350 Seiten, inklusive eines wissenschaftlichen An-merkungsapparates, Literaturverzeichnisses und Personenindex’, gelingt Gregor Schöllgen ein großer Wurf der Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg […] Zwar kommt selbstverständlich Bundespräsident Joachim Gaucks Rede ‚Deutschlands Rolle in der Welt […]’ vom 31. Januar 2014 in Schöllgens Buch noch nicht vor, das 2012 endet, aber die Lektüre des Buches verdeutlicht, dass und warum es auf eine solche Rede hinauslaufen musste."

Jahrbuch zur Liberalismus-Forschung 2/2014


"Gregor Schöllgen kommt in diesem Gedenkjahr gerade recht […] Der Erlanger Historiker zeichnet in zwei Bänden die deutsche Außenpolitik von 1815 bis in die Gegenwart nach. Hier kann man nicht zuletzt die Gedenkstationen noch einmal in gebündelter Form betrachten […] Auffällig ist angesichts dieser Kontinuität im Denken und Handeln der Deutschen, dass sie heute, wo ihr Wunsch nach einer gleichberechtigten Stellung in Europa und der Welt erfüllt ist, die damit verbundene Rolle nur widerwillig einnehmen […] Wie es zu dieser Ironie der Geschichte Deutschlands und Europas kam, wird bei Schöllgens Ritt durch die deutsche Außenpolitik auf pointierte und elegant formulierte Art deutlich."

Der Tagesspiegel, 13. August 2014


"Gregor Schöllgen, der auch Mitherausgeber der Akten des Auswärtigen Amtes ist, […] beschränkt […] sich nicht auf bekannte Schlagwörter deutscher Außenpolitik. Er erklärt, verknüpft, differenziert  – Geschichtswissenschaft par excellence. Dies fesselt selbst den fachlich versierten Leser."

Politische Studien, 65 (2014)


Die Zitate geben der Willy Brandt-Biographie "Authentizität, Bilder schaffen Nähe. Anschaulich beschreibt der Autor politische Ereignisse für historisch Interessierte. Die gut 300 Seiten des Buches unterhalten, bilden, informieren."

Münchner Merkur, 18. Dezember 2013


Erhellend ist "die wieder aufgelegte Biografie Gregor Schöllgens. Der Erlanger Historiker arbeitet schonungslos den Willy-Mythos ab, ohne die Größe Brandts zu demontieren."

Deutschlandfunk, 17. Dezember 2013


"Dieser epochalen Biographie gelingt es, das vielschichtige Wesen Brandts zu entschlüsseln ... Der Historiker Gregor Schöllgen ist eine Koryphäe der Brandt-Forschung [...]"

Der neue Tag, 29. November 2013


"'Man kann ihm nicht entkommen', konstatiert Gregor Schöllgen zu Beginn seiner brillianten Biographie [...] Kein Historiker konnte so viele bedeutende Weggefährten, Freunde und Gegenspieler persöhnlich befragen [...] Und so erfahren wir nicht nur Erstaunliches über den Politiker Brandt, sondern auch über den Liebhaber und Genussmenschen, den dreifachen Ehemann und vierfachen Vater, der er ja auch war."

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 9. Oktober 2013


„Schöllgen gelingt es, bei aller Nähe Distanz zu halten und an keiner Stelle dem großen Poltiker, Journalisten und Familienmenschen zu nahe zu treten [...] Von allen dem Rezensenten bekannten Lebensbeschreibungen ist Schöllgens Werk eines der besten, weil es auf rund 300 Seiten dem Bild Brandts Tiefenschärfe verleiht.“

Vorwärts, 2. Oktober 2013


„Das ist ein sehr ausgeruhtes Buch über den schwierigsten und zugleich berühmtesten, den verehrtesten und zugleich umstrittensten Kanzler, den wir je hatten [...] Das Buch von Gregor Schöllgen ist eine zeitgerechte Würdigung des Lebenswerks des neben Konrad Adenbauer [sic] bedeutendsten deutschen Staatsmannes nach 1945.“

Grünhelme e.V., 2013


„Gregor Schöllgen, Jahrgang 1952, zählt zu den rührigsten deutschen Historikern. Den Elfenbeinturm weltentrückter Wis-senschaft hat er längst verlassen. Sein Name taucht dafür umso häufiger in der Presse, im Hörfunk und im Fernsehen auf. […] Schöllgen bekennt sich freimütig dazu, als Wissenschaftler auch Dienstleister zu sein, sich auf dem freien Markt publizistisch zu behaupten. Auch die jetzt vorgelegte zweibändige Beschreibung deutscher Außenpolitik zielt auf einen möglichst großen Leserkreis […] Schöllgen löst den Doppelanspruch wissenschaftlicher Seriosität und Allgemeinverständlichkeit souverän ein.“

Deutschlandfunk, 9. September 2013


Der "Erlanger Historiker Gregor Schöllgen [ist] mit Veröffentlichungen über das Auswärtige Amt oder Willy Brandt ebenso wie mit Werken über den ‚Eiskönig‘ Schöller oder den Quelle-Versandhausgründer Schickedanz hervorgetreten [...]. Freier Zugang zu den Quellen im Rahmen der gesetzlichen Sperrfristen und die Möglichkeit unbeeinflusster Publikation seien essentiell, so Schöllgen, der 2006 zunächst ausgesucht worden war, die BND-Historie zu erforschen, dann aber mit seinen finanziellen und forschungspolitischen Forderungen scheiterte. Heute und in Anbetracht der Arbeit der ‚Unabhängigen Historikerkommission‘ beim BND kann man sagen, es wäre für das Kanzleramt vermutlich einfacher und preiswerter gewesen, auf Schöllgens Vorstellungen einzugehen.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. Januar 2012


"Allen, die mehr über die Bonner Republik erfahren möchten, seien diese [...] hervorragend edierten Bände [AAPD 1962, 1979, 1980] empfohlen. Eine faszinierende Lektüre.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. Juni 2011


"Als Leiter des Zentrums zeichnet der Historiker Gregor Schöllgen, Jahrgang 1952 und seit 1985 Professor für Neuere Geschichte in Erlangen. Er gibt die Akten des Auswärtigen Amtes mit heraus, hat unter anderem eine Willy-Brandt-Biografie verfasst und genießt als Kenner der deutschen Außenpolitik einen hervorragenden Ruf. [...] Die Verlage, darunter Propyläen, C.H. Beck und der Berlin Verlag, sind so renommiert wie der Autor [...] Hier scheint das Zentrum für Angewandte Geschichte eine Marktlücke gefunden zu haben, denn wer Schöllgen beauftragt, bekommt beides: einen guten Namen samt wissenschaftlichem und universitärem Renommee - und das offene wie stillschweigende Entgegenkommen, wenn es um die Wahrung "gewisser Grenzen" geht. Am Ende profitieren beide Seiten [...]“

Die Zeit, 29. April 2011


"Gregor Schöllgen unterteilt den deutschen Wissenschaftsbetrieb gern in verschiedene Ligen. Und dass er als Historiker zusammen mit ganz wenigen Kollegen in der Ersten Liga spielt, steht für den selbstbewussten Erlanger Professor außer Frage. Schöllgen pflegt gute Kontakte zur Berliner Politik; er ist zuständig für die historische Ausbildung angehender deutscher Diplomaten, er schrieb Bücher über die deutsche Außenpolitik und eine viel beachtete Biografie Willy Brandts.“

Nürnberger Nachrichten, 29. April 2011


"Das von [Schöllgen] geleitete Zentrum für Angewandte Geschichte diente [...] als Vorbild für die Arbeit der Geisteswissenschaften in der modernen Welt. Kaum ein Geschichtsbüro erreicht so zuverlässig eine so breite Öffentlichkeit wie das ZAG. [...] Unter den etwa 30 deutschen Geschichtsagenturen ist das ZAG aber vor allem deshalb ein Sonderfall, weil es von einem Lehrstuhlinhaber geleitet wird und überdies als Einrichtung der Universität firmiert.“

Akkumulation. Informationen des Arbeitskreises für kritische Unternehmens- und Industriegeschichte, 31 (2011)


"Firmen-Geschichten sind nicht spröde, sondern populär. Auch die ´Quelle-Story´ erscheint [...] in einem großen Publikums-Verlag [...] und Gregor Schöllgen ist kein ´No-Name´, sondern eine ´Marke´. [...] Schöllgen kann nicht nur recherchieren, Daten sammeln, vergleichen und bewerten, sondern auch schreiben."

Mittelbayerische Zeitung, 15. September 2010


"Der vielfach bewährte Biograph Schöllgen versteht es wieder einmal, seine Leser bestens zu unterhalten und allgemein verständlich zu informieren [...]“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. August 2010


„Gut recherchiert und mit viel Sympathie vermittelt Gregor Schöllgens exzellent geschriebene Biographie ein Bild dieses Mannes, dessen kolossaler Aufstieg wohl nur zu seiner Zeit möglich gewesen ist.“

  ARD, 8. August 2010


"Schöllgen, Geschichtsprofessor an der Universität Erlangen, konnte als Historiker den Nachlass sichten - mit Erlaubnis von Madeleine Schickedanz, der einzigen Tochter aus der Ehe von Gustav und Grete Schickedanz. Drei Jahre ging Schöllgen in der gelben Familienvilla im vornehmen Fürther Stadtteil Dambach ein und aus, grub sich mit einem Mitarbeitertross durch Briefe, Urkunden, Bilanzen, bekam mit Schickedanz´scher Generalvollmacht Einblick in die Unterlagen der Dresdner Bank, die Unternehmenskäufe von Quelle in den 30er-Jahren finanziert hatte, und auch die Schmetterlingsammlung des Gründers zu Gesicht.“

Handelsblatt, 6. August 2010


„Welch ein ideenreicher Unternehmer der 1977 verstorbene Schickedanz gewesen ist, wie sehr er das deutsche Wirtschaftswunder mitgeprägt hat, wir erst durch die Lektüre dieses Buches so richtig klar. Allerdings untersucht der renommierte Historiker Gregor Schöllgen auch die nicht immer rühmlich Rolle von Schickedanz in der NS-Zeit – und kommt zu überraschenden, bislang nicht veröffentlichten Erkenntnissen.“

manager magazin, 8/2010


„Dass die Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland regelmäßig unmittelbar nach Ablauf der Dreißig-Jahres-Sperrfrist erscheinen, lässt allzu leicht den Umfang und den Aufwand dieses editorischen Unternehmens vergessen. [...] Die Edition der AAPD [1977 / 1978] erschließt eine wissenschaftliche Goldgrube, aus der die Geschichtsschreibung in Forschung und Lehre, von der Seminararbeit bis zur Monografie, reiches Kapital schlagen kann - und sich dabei stets bewusst sein sollte, auf welcher Leistung an editorischer Grundlagenforschung sie beruht.“

sehepunkte, 10 (2010)


„Eine Stunde lang hat Gerhard Schröder auf Einladung des Zentrums für Angewandte Geschichte das Publikum mit seinen Ansichten zur Weltlage beglückt [...] Der Mann zeigt sich in Bestform [...]“

manager magazin, 3/2010


„Wenn es einem gelingt, nicht nur eine eigene Forschungsstelle zu gründen, sondern auch zum Auftakt einer neuen Vortragsreihe einen (ehemaligen) Bundeskanzler zu gewinnen, dann hat man es geschafft. Gregor Schöllgen, Lehrstuhlinhaber für Neuere Geschichte in Erlangen und Leiter des 'Zentrums für Angewandte Geschichte' (ZAG), holte Ende Januar sogar ohne Honorar Gerhard Schröder zu weltpolitischen Betrachtungen ('Nach der globalen Finanzkrise') in die bis auf den letzten Platz gefüllte Aula des Schlosses.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. Februar 2010


„Bei DEM prominenten Redner war der Saal natürlich proppenvoll: Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder (65, SPD) sprach am 'Zentrum für Angewandte Geschichte' der Uni Erlangen!“

Bild, 29. Januar 2010


„In Auftragsarbeiten wie dieser kritische Distanz zum Gegenstand zu wahren, ist gewiss nicht leicht. Schöllgen jedoch gelingt dies [...]
In jeder Hinsicht bemerkenswert ist, wie Schöllgen das Agieren des 'Eiskönigs' mit der Entwicklung der Industrie und Technikgeschichte, der Kulturgeschichte, der politischen Geschichte, der Regionalgeschichte Bayerns und der Wirtschaftsgeschichte verknüpft [ …] [Ein] ausgesprochen spannendes Buch.“

Zeitschrift für Unternehmensgeschichte 54 (2009)


„Schon länger hat man sich an das zunehmende Interesse der traditionellen Staats- und Politikgeschichte auch an speziell unternehmensgeschichtliche Themen gewöhnt, wofür dieses spannend zu lesende Buch des bekannten […] Historikers über einen früheren Nürnberger Unternehmer wieder ein willkommenes Beispiel bildet […] Theo Schöller hat sich einen festen Platz in der deutschen Wirtschafts- und Sozialgeschichte erobert und verdient ohne jeden Zweifel das von Gregor Schöllgen hier nun so glücklich gesetzte literarisch-wissenschaftliche Denkmal“.

Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, 96 (2009)


„Im Umgang mit solchen Themen hat der Historiker Erfahrung, der ähnliche Arbeiten auch über den Nürnberger Technologie- und Rüstungskonzern Diehl oder die Coburger Firma Brose publiziert hat.“

Süddeutsche Zeitung, 25. Februar 2009


„Der renommierte Erlanger Historiker Prof. Gregor Schöllgen […] kommt […] zu dem Ergebnis, dass die Firma im Ganzen‚ die für die Zeit typischen Verhältnisse nicht nur in den Industriebetrieben des Deutschen Reiches’ spiegelte.“

Handelsblatt, 25. Februar 2009


„’Die Brüder Schaeffler sahen keine Veranlassung, ihre frühen Jahre ohne Not kritischen Blicken auszusetzen’, sagte Schöllgen […] Erst Maria-Elisabeth Schaeffler habe die Archive öffnen lassen und eine kritische Aufarbeitung der Vergangenheit ermöglicht.“

Spiegel Online, 25. Februar 2009


„Im Auftrag der Schaeffler-Familie hatte der Historiker Gregor Schöllgen Forschungen über die Vergangenheit des Konzerns angestellt und nun im Politik-Magazin ‚Cicero’ mit Einverständnis der Familie veröffentlich.“

Bild, 25. Februar 2009


„Anlässlich des 100. Firmenjubiläums wurde dem Erlanger Zeithistoriker Gregor Schöllgen die Aufgabe übertragen, die Geschichte aufzuschreiben [... Jetzt] liegt eine interessante und in vielen Abschnitten spannend geschriebene Geschichte eines deutschen Familienunternehmens der Autobranche vor, das mittlerweile zum Global Player aufgestiegen ist.“

Zeitschrift für Unternehmensgeschichte 53 (2008)


„Gregor Schöllgen schildert Schöller als Patriarchen, der sowohl jovial als auch raubeinig agiert. Der Professor für Neuere Geschichte bindet seine Unternehmer-Biografie gekonnt ein in das Umfeld des Wirtschaftswunderlands Deutschland.“

enable, 2. Dezember 2008


„Kompliment an […] Gregor Schöllgen: Sehr umfassend und gründlich recherchiert. Nichts beschönigt oder übertrieben […] Sehr gut und spannend geschrieben. Und vor allem ist jede Lebens- und Unternehmensphase geschickt in Beziehung zu den jeweiligen geschichtlichen, politischen und wirtschaftlichen Zeitumständen gesetzt. Das gibt dieser Biografie einen einmalig umfassenden Hintergrund und wirklichkeitsgetreuen Überblick […] Theo Schöller – ja so war er.“

tiefkühl-report 12/2008


„Ohne ihn gäbe es kein Nucki Nuss. Man nannte ihn ‚den Eiskönig’. In dem gleichnamigen Buch erzählt der Historiker Gregor Schöllgen seine Geschichte. Sie lässt sich interessant an.“

Frankfurter Rundschau, 21. Oktober 2008


„Normalerweise lassen die dicken Bände, die im Auftrag des Auswärtigen Amtes vom Institut für Zeitgeschichte herausgegeben werden, zwar die Herzen von quellenbegeisterten Historikern höher schlagen, die Aufmerksamkeit der breiten Öffentlichkeit wecken sie aber eher selten. [...] An Stellen wie diesen liest sich die Aktensammlung spannend wie ein Politthriller. Ein größeres Lob kann man einer wissenschaftlichen Studie wohl kaum aussprechen.“

Das Parlament, 28. Juli 2008


„Ab dem vorliegenden Jahrgang werden die AAPD von einem stark verkleinerten Gremium herausgegeben, dem Klaus Hildebrand, Horst Möller und (neu hinzugekommen) Gregor Schöllgen angehören - bewährte Hände, wie die Halbbände für 1975 eindrucksvoll zeigen.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20. Januar 2006


„In flottem Tempo lässt Gregor Schöllgen fast eineinhalb Jahrhunderte deutscher Geschichte vorbeiziehen […] Trotzdem: Schöllgen vergisst nie den schrecklichen ‚Ton’ der deutschen Politik, in dem sich schon lange vor dem Ersten Weltkrieg Überheblichkeit und diplomatische Dummheit lautstark bemerkbar machten […] Das durchweg gut lesbare Geschichtsbuch hat natürlich auch den Mut zur Lücke […] Dafür überrascht Schöllgen mit ungewöhnlichen Einsichten.“

Süddeutsche Zeitung, 9. Januar 2006


„Welchen Weg […] hat das vereinte Deutschland in den letzten beiden Jahrhunderten zurückgelegt? Welche Traditionen hat es außenpolitisch begründet? Welche Wegscheiden mit mehr oder weniger Glück genommen? Darauf versucht der Erlanger Historiker Gregor Schöllgen eine schlüssige und […] pointierte Antwort zu geben, die den großen historischen Bogen nicht scheut […] Es sind diese großen Linien mit ihren gedanklichen Brückenschlägen, die das Werk Schöllgens so überaus lesenwert machen.“

Rheinischer Merkur, 27. Oktober 2005


„Schöllgen schreibt Historisches im journalistischen Ton. Damit hatte er schon in seiner Brandt-Biografie Bucherfolge mit beachtlichen Verkaufszahlen. ‚Jenseits von Hitler’ thematisiert als Buch die Deutschen in der Weltpolitik von Bismarck bis heute im historischen Gesamtzusammenhang […] Diese Gesamtdarstellung […] gehört [… in die Bibliothek des politisch und historisch gebildeten Lesers.“

Hessischer Rundfunk, 10. September 2005


„Peter Kloeppel und Gregor Schöllgen zeichnen in einem lesenswerten Buch die Geschichte der deutsch-amerikanischen Beziehungen von 1949 bis heute kenntnisreich nach.“

Amazon.de, 10. November 2004


„Die Amerika-Kenner Peter Kloeppel und Gregor Schöllgen beleuchten eindrucksvoll und lebendig historische Entwicklung, Gegenwart und Zukunft dieser Beziehung.“

RTLtext, 10. Oktober 2004


„’[...] Aus Gegnern wurden Partner’ Partner, nicht etwa Freunde - und damit ist eine Hauptthese des zeithistorischen Bogens über fast sechzig Jahre bilateraler Beziehungen formuliert, den Peter Kloeppel und Gregor Schöllgen für ein breites Publikum anhand der 'Lebensläufe und Schicksale' der elf Präsidenten von Harry S. Truman bis George W. Bush kurz und gekonnt nachzeichnen.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Oktober 2004


„Der Erlanger Historiker Gregor Schöllgen glaubt, dass der pragmatische Sozialdemokrat Gerhard Schröder den ‚wohl radikalsten Bruch bundesrepublikanischer Außenpolitik’ vollzogen und die ‚Berliner Republik auf den deutschen Weg’ geschickt habe.“

Der Spiegel 39/2003


„Es ist erst gut drei Jahre her, dass der Erlanger Historiker sein Buch über die ‚Außenpolitik der Bundesrepublik Deutsch-land. Von den Anfängen bis zur Gegenwart’ vorgelegt hat. Dabei hätte es vermutlich noch eine Weile bleiben können, hätte es nicht den 11. September 2001 gegeben […] Dieser Einschnitt schien dem Autor von so nachhaltiger Wirkung, dass er sich genötigt sah, einen Folgeband über die deutsche Außenpolitik zu verfassen [… Damit] stößt der ausgewiesene Experte für diplomatische Verhältnisse eine dringend notwendige Diskussion an, nämlich die Debatte über Deutschlands Rolle in der Weltpolitik.“

Stuttgarter Nachrichten, 30. August 2003


„Gerhard Schröder wird dieses Buch gefallen, Joschka Fischer vermutlich auch.“

Die Zeit, 28. August 2003


„Ein Wissenschaftler, der in ehrenvoller Nebentätigkeit Anwärterinnen und Anwärtern des Auswärtigen Dienstes historisches Rüstzeug und internationale Politik vermittelt, muss auf dem Laufenden bleiben und die Tagespolitik auf geschichtlichem Hintergrund erklären können […] So hat der Diplomatiehistoriker als aufmerksamer Beobachter der Tagespolitik aus der Masse der zugänglichen Informationen eine staatstragende Analyse destilliert.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. August 2003


„Die Herausgabe der auf zehn Bände geplanten Edition "Willy Brandt - Berliner Ausgabe" ist eine wichtige Aufgabe der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung im Rahmen der ihr aufgegebenen Nutzung und Auswertung des Willy-Brandt-Archivs im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung, und sie ist ein ehrgeiziges Projekt, das bis zum Jahr 2005 abgeschlossen sein soll. Dass dieses Ziel erreicht werden wird, ist mehr als wahrscheinlich.“

H-Soz-Kult, 16. April 2003


„So brachte dann RTL rechtzeitig vor der Bundestagswahl […] einen historischen Mehrteiler über die Kanzler der Bundesrepublik […] Das Buch zur Serie darf heutzutage nicht fehlen, und so wurden zwei renommierte Historiker […] dafür gewonnen […] Als ausgewiesene Zeithistoriker und gute Stilisten bieten sie flott geschriebene und interessante Kost.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. Dezember 2002


„’Deutschlands diskretester Milliardenkonzern’ (so die FAZ) wird durch Schöllgens Buch […] transparenter […] Die reich bebilderte Chronik erhellt insgesamt ein wichtiges Stück Nürnberger Wirtschafts- und Zeitgeschichte.“

Nürnberger Nachrichten, 7. November 2002


1998 wird Gregor Schöllgen von den Söhnen Karl Diehls gebeten, „eine Unternehmensbiografie zu verfassen. Anlass ist das Firmenjubiläum, der 100. Geburtstag im September 2002. Der Historiker nimmt den Auftrag an – unter der Bedingung des uneingeschränkten Zugangs zu den Archiven des Unternehmens […] Das Ergebnis der Fleißarbeit ist jetzt erschienen – unzensiert […] Der Autor zeichnet, streng an den Quellen orientiert, das Bild eines dynamischen Unternehmers, der sich ohne erkennbare Begeisterung für das NS-Regime mit den Machthabern arrangierte, um seine Geschäfte voranzutreiben.“

Financial Times Deutschland, 22. Oktober 2002


„Arnulf Baring und Gregor Schöllgen haben schon schwere Stra-ßenkreuzer vom Band fahren lassen. Schöllgen zum Beispiel unlängst in Form seiner Willy-Brandt-Biografie […] Diesmal aber ist den Autoren ein Flitzer gelungen, der sich flott durch das halbe Jahrhundert west- und schließlich gesamtdeutscher Geschichte schlängelt […] Das Buch ist souverän geschrieben, die Autoren atmen mit kräftigem Hubraum, zuverlässig wie ein gediegener Achtzylinder“

Die Welt, 17. August 2002


„Da in unserer flüchtigen Zeit auch herausragende politische Köpfe rasch in Vergessenheit geraten, wünscht man Schöllgens Brandt-Biografie eine breite, vor allem junge Leserschaft.“

Sender Freies Berlin, 15. November 2001


„Entstanden ist eine Biografie, die wissenschaftlichen Ansprüchen genügt und trotzdem unterhaltend und spannend geschrieben ist – ein Politikrimi“.

Focus 41/2001


„Der Erlanger Zeithistoriker Gregor Schöllgen hat ein faszinierendes Buch über das Leben von Willy Brandt vorgelegt. Seine Lektüre, spannend wie ein Kriminalroman, macht nahezu süchtig […] Hinter vorgehaltener Hand gilt es ja in der akademischen Diskussion als nicht unumstritten, ob ein wohlbestallter Historiker gut beraten ist, sich – wenn überhaupt – an die Beschreibung eines Lebens heranzuwagen, das zu kurz zurückliegt, um die Aufarbeitung und Durchdringung aller denkbarer Materialien zu unterlassen […] Mag sein, dass sich auch das Buch von Gregor Schöllgen dieser Diskussion zu stellen hat. Der mitreißende Eindruck, den es hinterlässt, beruht dennoch auf weit mehr als nur seiner meisterlichen sprachlichen Darstellung, die seine Zunftgenossen nicht nur zu Neid veranlassen, sondern vielmehr anspornen sollte: Die Arbeit ist […] Niederschlag einer beeindruckenden Beherrschung der bedrückenden Fülle von Daten und Fakten.“

Literaturen 10/2001


„Wie nah das alles in Nürnberg noch ist und wie schmerzhaft die Wunde Vergangenheit, das belegt der heftige Streit um einen in der Sache fairen Artikel, den der Erlanger Historiker Gregor Schöllgen Ende August in der ‚Süddeutschen Zeitung’ publizierte […] Schöllgens Einlassungen war vor allem deshalb ein wenig erstaunlich, weil er maßgeblich am wissenschaftlichen Konzept des Dokumentationszentrums beteiligt war, was aber nicht heißen kann, dass Nachdenken verboten ist.“

Der Tagespiegel, 30. Oktober 2001


„Lieber Willy-Brandt-Biograf, im ersten Moment hielt ich Sie, Professor Gregor Schöllgen, für einen jener tatenlosen Biografen, die durch die Indiskretion der Anektote PR für ihr Machwerk haben wollen. […] Ich lag völlig falsch. Sie haben ein großartiges Buch über einen großartigen Mann geschrieben […] Die Amis haben ihren Lincoln, die Engländer Lord Nelson. Wir haben Willy Brandt. Morgen gehe ich an sein Grab […] Danke für Ihr Buch. Ihr Franz Josef Wagner“

Bild, 30. August 2001


„Gregor Schöllgen, Jahrgang 1952, lehrt Neuere Geschichte in Erlangen und kennt, inklusive der privaten Papiere, Brandts kompletten Nachlass […] Er habe eine Biografie für ein breites Publikum verfassen wollen, sagt Schöllgen […] Das ist ihm gelungen.“

Stern, 30. August 2001


„Die Erinnerung an [die] Zeit zwischen 1947 und 1972 hält nun ein monumentales Werk (659 Seiten) einer monumentalen, auf zehn Bände angelegten Berliner Ausgabe fest, die im Auftrag der Willy Brandt Stiftung von Helga Grebing, Gregor Schöllgen und Heinrich August Winkler herausgegeben wird. Der Band enthält eine Vielzahl von Quellen: Redemanuskripte, Briefe, Interviews, Notizen, kleine Abhandlungen, Zeitungsartikel, Presseerklärungen bis hin zu Protokoll- und Tagebuchaufzeichnungen. [...] Dass es sich um ein  verdienstvolles Buch handelt für die Zunft der Zeithistoriker ebenso wie für die Archäologie der SPD, das liegt auf der Hand.“

taz, 13. März 2001


"Was für Otto von Bismarck die Friedrichsruher Ausgabe, was für Konrad Adenauer die Rhöndorfer Ausgabe - das wird nun für Willy Brandt die Berliner Ausgabe. Die ersten beiden der auf zehn Bände veranschlagten Edition, die das politische Wirken des bedeutenden sozialdemokratischen Staatsmannes in Reden, Schriften, Artikeln sowie vielen bislang unveröffentlichten Briefen und Tagebuchnotizen umfaassend dokumentiert, werden im September im traditionsreichen J.H.W. Dietz Verlag (Nachf.) erscheinen. Es ist das bislang ehrgeizigste wissenschaftliche Forschungsprojekt der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, die seit ihrer Einrichtung im Oktober 1994 am historischen Ort, im Schöneberger Rathaus zu Berlin, ihren Sitz hat. Unter der Leitung von Helga Grebing, Gregor Schöllgen und Heinrich August Winkler hat ein junges Team von zehn Historikern damit begonnen, den umfangreichen Nachlass Brandts im Archiv der Friedrich-Ebert-Stiftung zu erschließen."

Die Zeit, 6. Juli 2000


Bundespräsident Johannes Rau „schloss sich der Einschätzung an, die [Gregor] Schöllgen in einem Beitrag für diese Zeitung dargelegt hatte, der Norden müsse lernen, dass die Probleme des Südens nicht erst langfristig die seinen seien“.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. Februar 2000


„Gregor Schöllgen kennt sich aus in der deutschen Außenpolitik wie wenige sonst. Damit sind nicht nur die Etappen unserer Nachkriegsgeschichte gemeint, sondern die internationalen Beziehungen Deutschlands seit der Reichsgründung 1871, denen Schöllgen eine Reihe bemerkenswerter, auch stilistisch eindrucksvoller Untersuchungen gewidmet hat. Seinen Schriften kommt zugute, dass Schöllgen auch didaktisches Talent besitzt, dabei nicht nur an der Universität wirkt. Seit Jahren ist er an der Ausbildung des deutschen diplomatischen Nachwuchses beteiligt.“

Die Welt, 24. Juli 1999


„Max Weber gilt heute nach einhelligem Urteil als einer der Giganten der Soziologie und der Sozialwissenschaften […] Der Historiker Gregor Schöllgen ist jedoch der Auffassung, daß der Schein trügt. In dieser Studie stellt er Weber als einen wissenschaftlich Gescheiterten dar […] Gregor Schöllgen hat eine originelle und brisante Studie vorgelegt.“

Der Tagesspiegel, 26. April 1999


„Nicht alle Tage wird eine Neuerscheinung zur (bun-des)deutschen Außenpolitik hohe amtliche Aufmerksamkeit zu-teil. Schöllgens Buch jedoch wurde im Bonner ‚Haus der Ge-schichte’ von Außenminister Fischer vorgestellt. Damit kam wohl die langjährige Verbundenheit des Ministeriums an der Adenauerallee zu dem Erlanger Lehrstuhlinhaber für Neuere und Neueste Geschichte zum Ausdruck, der jungen Anwärterinnen und Anwärtern des Auswärtigen Dienstes historisches Rüstzeug und internationale Politik vermittelt […] Auf knappem Raum […] gelingt es ihm, ein halbes Jahrhundert deutscher Außenpolitik packend und faktengesättigt nachzuzeichnen.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. April 1999


„Auffallend […] ist, wie sehr sich Schöllgen um eine klare, auch dem historischen Laien verständliche Sprache bemüht. Abgehobenes Fachchinesisch sucht man in seinen Publikationen vergebens. Ob in seinen Büchern, in Beiträgen für Blätter wie die FAZ oder Die Zeit, ob in seiner Funktion als tagespolitischer Kommentator für den SFB: Gregor Schöllgen zieht sich nie auf halbverständliches Insidergemurmel zurück, sondern schreibt (und spricht) eine schnörkellose, unaffektierte Sprache, die sich ganz gezielt an ein breites Publikum wendet.“

Nürnberger Nachrichten, 26./27. September 1998


„Der Historiker Gregor Schöllgen hat den großen Wurf gewagt: eine Gesamtgeschichte des Ost-West-Konflikts von 1941, als sich die Anti-Hitler-Koalition bildete, bis 1991, als sie mit dem Ende der Sowjetunion endgültig zerbrach […] Das Buch ist überreich an richtigen Informationen über die wichtigen Problemfelder. Es ist sehr gut geschrieben, konzentriert und doch lesefreundlich.“

Berliner Zeitung, 12./13. April 1997


„Schöllgen bewährt sich […] als zuverlässiger Chronist der Nachkriegszeit mit geschliffener Sprache und glänzender Erzähltechnik.“

Süddeutsche Zeitung, 1. Oktober 1996


Gregor Schöllgens „aus der Kenntnis der Quellen und Dokumente geschöpfte Studie über die außenpolitischen Schwierigkeiten Deutschlands als Macht in der Mitte Europas versucht, im unbefangenen Blick auf die außenpolitischen Traditionen und Schwierigkeiten zuerst Preußens, später Deutschlands, einige Dinge klarzustellen, die auch in Zukunft wieder von Bedeutung sein dürften.“

Merkur, September/Oktober 1994


„Endlich wieder ein Historiker, der nicht nur klar denkt, sondern ebenso schreibt. Gregor Schöllgen, Deutschlandexperte und Professor für Neuere Geschichte an der Universität Erlangen, hat außerdem den Mut, gegen den Strom zu schwimmen. Das Ergebnis: ein informatives, kluges, wegweisendes und niemals langweiliges Buch […] Jeder, der sich für deutsche Außenpolitik interessiert, sollte Schöllgens Buch kennen.“

Rheinischer Merkur, 9. April 1993


Gregor Schöllgen „leistet […] einen begrüßenswerten Beitrag zur außenpolitischen Diskussion in der Bundesrepublik. Es ist ein engagiertes Plädoyer […]“

Die Zeit, 9. April 1993


„Die deutschen Zeithistoriker haben – von Ausnahmen abgesehen – bei der intellektuellen Begleitung des deutschen Einigungsprozesses kaum eine Rolle gespielt. Gregor Schöllgen […] gehört zu den rühmlichen Ausnahmen […] [und] hat sich in den letzten Jahren im In- und Ausland einen ausgezeichneten Ruf […] erworben.“

Die Welt, 11. März 1993


„Gregor Schöllgen, Professor für Neuere Geschichte in Erlangen, skizziert und bilanziert“ die Stationen deutscher Außenpolitik von Friedrich dem Großen bis zur Gegenwart „mit knappen, nachdrücklichen Strichen, formuliert Grundfragen […], entwickelt aus der Gegenwart heraus Leitperspektiven und legt umgekehrt immer wieder anregende, nicht selten auch problematische Schneisen aus der Vergangenheit in die Aktualität frei […] Die enge Verbindung von Geschichtswissenschaft und politischer Praxis gibt dem Buch einen besonderen Reiz.“

Das Parlament, 26. Juni 1992


„Wer freilich erwartet, Professor Schöllgen teile die Stereotypen, die mit der Linie vom umgebetteten Friedrich bis zu Willy Brandt sich verbinden, der irrt gewaltig […] Schöllgens Buch […] ist glänzend formuliert, und der Autor versteht es, durch aktuelle Einsprengsel die historische Erzählung zu stützen.“

Westdeutscher Rundfunk, 4. Juni 1992


„Der von Gregor Schöllgen edierte Band fragt nach den Gründen für die ‚Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts’ und stellt eine Sammlung von Vorträgen dar, die von ausgewiesenen Experten im Rahmen eines Kolloquiums am St. Antony’s College in Oxford im Winter 1988/89 gehalten wurden […] Schöllgens Studie bietet eine gewinnbringende Lektüre, die vor allem durch die Vielfalt der Interpretationen besticht.“

Militärgeschichtliche Mitteilungen 51 (1992)


„Von imponierender Sachkenntnis und souveräner Stoffbeherr-schung geprägt, werden […] die Geschichte dieser drei Jahr-zehnte, der Forschungsstand und die Literatur behandelt. Be-sonders hervorzuheben ist, daß neben der Außenpolitik die wirtschaftliche und soziale Entwicklung sowie die des Parla-mentarismus und der politischen Parteien ausführlich behandelt werden. Dicht gedrängt und doch lesbar, bietet dieser Band“ aus der Feder Gregor Schöllgens „eine kompetente Einführung in das Zeitalter des Imperialismus.“

Deutsche Welle, 29. Januar 1992


„[…] faktenreich, in der Argumentation überzeugend, im Urteil differenziert und unpolemisch […] Insgesamt ein Dokument narrativer Geschichtsschreibung, das für den wahren Kern des Bonmots spricht: ‚Belletristiker sind immer Historiker.’“

Nürnberger Nachrichten, 16. November 1990


Gregor Schöllgen „arbeitet eindrucksvoll die Kontinuität der Überzeugungen über die Jahrzehnte hinweg heraus.“

Die Zeit, 21. September 1990


„Schöllgen zeichnet das Weltbild des konservativen Diplomaten mit hohem Einfühlungsvermögen nach, leugnet dabei aber durchaus nicht die Teilidentität der politischen Ziele Hassells und der Nationalsozialisten […] Die stilistisch brillante Biographie des Erlanger Historikers ist nicht nur ein Beitrag zur Erforschung des Widerstandes im Dritten Reich, sondern zugleich ein Lesevergnügen ersten Ranges.“

Süddeutsche Zeitung, 19. Juni 1990


Gregor Schöllgens Biographie Ulrich von Hassells „erweist den hohen Rang einer politischen Biographe und ist ein gewichtiger Beitrag zum Problem der Kontinuitäten wie der Brüche in der deutschen Zeitgeschichte.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5. Juni 1990


Gregor Schöllgens Handbuch „Das Zeitalter des Imperialismus“, ist „keine leichte Lektüre. Hier wird Geschichte nicht im Stil eines Abenteuerromans für Feierabendunterhaltung geboten. Schöllgens Werk richtet sich an diejenigen, die sich intensiv mit der Materie zu befassen haben […] Der Student, der Lehrer, der Publizist, aber auch jeder andere, der tiefer in die Geschichte des Imperialismus eindringen will, wird das Buch, das auch ein Nachschlagewerk ist, mit Gewinn benutzen.“

Bonner Generalanzeiger, 15. Januar 1987


Gregor Schöllgens „konzise Darstellung von ‚Max Webers Anliegen' greift einige leitende Fragestellungen des Weberschen Denkens auf, in denen sich exemplarisch dessen historisch-soziologisches ‚Interesse’ kondensiert. [… Die] kenntnisreiche Studie ist bestens geeignet als Einstieg in Webers vielschichtiges Werk wie als Aufforderung zur kritischen Auseinandersetzung mit den ‚Spätfolgen’ der ‚Modernisierung’.“

Das Historisch-Politische Buch 34 (1986)


Die „Pointe“ Gregor Schöllgens: „Es ist ‚das Dilemma unzu-reichender Distinktion im Feld der Handlungstheorie’, weil die verschiedenen Weisen menschlichen Tuns nicht diffe-renziert und [zudem] einlinig der Zweckrationalität unterworfen werden, und damit der Sinn dessen verlorengeht, ‚was Handeln von Aristoteles bis Hegel auszeichnete, der Sinn menschlichen Handelns aus freiem Entschluß’. Die präzise formulierte und überaus klar gegliederte Untersuchung endet also in einer fundamentalen Kritik an Max Webers Theorie.“

Theologische Literaturzeitung 6/111 (1986)


„Schöllgens gelehrte Untersuchung […] lehrt, über den historischen Anlass hinaus, wie schnell und fast wider Willen wirtschaftliche Durchdringung in politische Machtprojektion umschlägt, wie gefährlich die gefährlichen Konflikte werden können […] und wie mühsam es ist, Entspannung vom Rand zur Mitte zu betreiben.“

Neue Züricher Zeitung, 29./30. Juni 1985


„Zusammen mit der Tirpitzschen Flottenpolitik […] war es die Orientpolitik des deutschen Kaiserreichs, die das Verhältnis zu England in dem Vorkriegsjahrzehnt vor 1914 am meisten be-lastete und die traditionellen Gegenspieler England und Ruß-land zusammenführte. Dies differenziert aufgezeigt, dabei nicht nur die großen Leitlinien, die Konzeptionen, in der Politik der Mächte nachgezeichnet, sondern auch die vielen Zufälligkeiten, die unbeabsichtigten Folgen des Handelns der beteiligten Personen mit zur Deutung des Geschehens herangezogen zu haben, ist das besondere Verdienst dieser bedeutenden Studie“ Gregor Schöllgens.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. September 1984


Gregor Schöllgens Buch „Imperialismus und Gleichgewicht“ ist „ohne Zweifel ein Standardwerk zur deutschen Außenpolitik vor 1914, das in der Tradition klassischer Diplomatiegeschichte steht, ohne deren methodische Einseitigkeiten zu tielen oder gar in alte Rechtfertigungszwänge zurückzufallen.“

Süddeutsche Zeitung, 19. April 1984