Stadt Nürnberg - Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände



 
    
Von 1933 bis 1938 stand Nürnberg jährlich für fünf bis acht Tage im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Bis zu einer Million Menschen nahmen als Beobachter an den Aufmärschen und Appellen teil oder zogen marschierend, paradierend oder auch Gymnastik treibend an der versammelten Prominenz aus dem In- und Ausland, allen voran Adolf Hitler, vorbei. Für dieses grandiose Spektakel der Reichsparteitage wurde auf einem Areal von 25 Quadratkilometern eine Kulisse geplant und in Teilen auch gebaut, die allein in ihrer Dimension ihresgleichen sucht. Ende 2001 wurde auf dem Gelände ein historisches Dokumentationszentrum eröffnet.

ZAG hat das wissenschaftliche Konzept für das Dokumentationszentrum entwickelt; Professor Schöllgen hat die Umsetzung und Weiterentwicklung des Konzepts als Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates bis zur Eröffnung des Dokumentationszentrums durch den Bundespräsidenten begleitet: Gregor Schöllgen, In der Kulisse des Führers (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. April 1998); Gregor Schöllgen, Die Meisterverdränger von Nürnberg (Süddeutsche Zeitung, 24. August 2001); Friedrich Kießling/Gregor Schöllgen (Hg.), Bilder für die Welt - Die Reichsparteitage der NSDAP im Spiegel der ausländischen Presse.