Diehl - Ein Familienunternehmen in Deutschland


    



Im Sommer 1902 gab der Nürnberger Ziseleur Heinrich Diehl die Eröffnung einer "kunstgewerblichen Modellwerkstätte" bekannt. Hundert Jahre später nimmt das Familienunternehmen nicht nur eine führende Position in der metallverarbeitenden Industrie ein, sondern zählt auch zu den international gefragten Anbietern von Hochtechnologieprodukten. Den Lebensweg Karl Diehls, der den väterlichen Handwerksbetrieb zum Industriekonzern mit heute weltweit gut 10 000 Beschäftigten ausgebaut hat, haben fast alle Repräsentanten der politischen, wirtschaftlichen und militärischen Elite seit den Tagen Wilhelms II. gekreuzt; in den Etappen der Unternehmensentwicklung spiegelt sich die wechselvolle deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Anläßlich des hundertsten Firmenjubiläums hat Professor Schöllgen die erste Familien- und Firmenbiographie von "Deutschlands diskretestem Milliarden-Konzern" (FAZ) vorgelegt. Das Buch - Ergebnis jahrelanger Archivrecherchen - ist zugleich ein Kapitel deutscher Zeit- und Wirtschaftsgeschichte.
     

Gregor Schöllgen
Diehl. Ein Familienunternehmen in Deutschland 1902-2002
Propyläen, Berlin 2002
ISBN 3-549-07170-1